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06.05.2006
1. Waldenbucher Atemschutztag
1. Waldenbucher Atemschutztag

von Andreas Bühler

Am Samstag. 06.05.2006 führte die Feuerwehr Waldenbuch unter Federführung ihres stellvertr. Kom­mandanten Oliver Klein den ersten Waldenbucher Atemschutztag durch. Treffpunkt war morgens um 8:00 Uhr das Werksgelände der Firma Alfred Ritter GmbH & Co. KG. Dort begrüßten zunächst Kom­mandant Andreas Bühler und der Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei Ritter Sport, Georg Hoffmann, die anwesenden Feuerwehrkameraden.



Der Anstoß zu diesem separaten Ausbildungstag ergab sich zum einen bedingt durch tödlich verlaufene Feuerwehreinsätze aus der jüngeren Vergangenheit, die viel Diskussionsbedarf haben entstehen lassen; zum anderen durch die Feststellung, dass mit einer funktionierenden Atemschutzüberwachung noch lange nicht alles in Übungen und Einsätzen „rund“ läuft; und zu guter Letzt auch aus Anregungen von Atemschutzgeräte­trägern aus der Waldenbucher Wehr, die klar Defizite bei sich selbst festgestellt hatten.

Wer selbst vor der Situation steht, bei Übungen für möglichst alle Beteiligten ein interessantes, praxisnahes Szenario zu bieten und dabei auch Einzelgruppen wie Maschinisten und Atemschutz­geräteträger spe­ziell zu fordern und fördern, weiß, wie schwer dies oft ist. Deshalb sollte dieser Tag bewusst genutzt werden, um nur Geräteträger ansprechen und weiterbilden zu können. Vor den insgesamt 25 Atemschutzgeräteträgern aus den Wehren Waldenbuch, Hildrizhausen, Schön­aich, Steinenbronn, Aichtal und natürlich von der WSG (Werksicherheitsgruppe) Ritter lagen drei Aus­bildungsabschnitte.

Oliver Klein hatte drei seiner Mitausbilder aus dem Team einer holzbefeuerten Übungsanlage gewin­nen können, um allen Anwesenden Themen wie „Rettung verunfallter Atemschutzgeräteträger“, „Vor­nahme von Rohren zur Brandbekämpfung in und durch Treppenhäuser“, „Absuchtechniken in Räu­men“ ganz real nahe zu bringen. In drei Stationen wurden die vorgenannten Abschnitte von jedem Teilnehmer durchlaufen. Kurze Übungen, gefolgt von der Durchsprache in der Gruppe und dann Ver­tiefung des Gelernten in einer oder (wenn es die Zeit erlaubte) mehreren weiteren Übung festigten den oft eingetretenen „Aha-Effekt“.

Das Resümee aller Beteiligten: der Tag hatte sich mehr als gelohnt, auch wenn das tolle Wetter noch andere Möglichkeiten geboten hätte... Viele, auch einfache Dinge, können sofort im Feuerwehralltag umgesetzt werden. Manches wird als Impuls in die beteiligten Wehren kommen, in Übungen ge­schult und im Einsatzgeschehen umgesetzt werden müssen.

Ein herzliches Dankeschön ging beim „Abschlussbild“ an Oliver Klein für Planung des Tagesablaufes, an die drei Ausbilder Hans Stellmacher, Christian Fischer, Marc Krieger und nicht zuletzt an Herrn Hoff­mann für die Möglichkeit, bei Ritter Sport ein geeignetes Übungsobjekt gefunden zu haben.

Eine Fortsetzung ist angedacht und die Nachahmung wärmstens empfohlen.

 
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